Zum Fatima-Komplex habe ich hier auf dem Blog schon einige Beiträge veröffentlicht, siehe den Tag unten!
Meine neueste Quelle ist das Buch „Schwester Lucia spricht über Fatima“, die Autorin war eines der „Seher-Kinder“!
Zwei Jahre bevor spiritistische Medien die „Stella Matutina“ angekündigt haben, hatte die Autorin ihre ersten drei Begegnungen mit einer fremdartigen Entität, wobei sich der „Kontakt“ lediglich auf die Beobachtung bezog.
An das genaue Datum konnte sie sich nicht erinnern, es muss aber zwischen April und Oktober 1915 gewesen sein. Sie und die anderen Mädchen waren mit ihren Herden auf dem Hügel Cabeço, um sie dort zu weiden.
Nach dem Mittagessen bemerkten sie im Tal eine Gestalt, die über den Bäumen schwebte und aussah wie ein in ein Bettlaken gehüllter Mensch.
Sie war weiß wie Schnee und schien transparent zu sein, sodass die Sonne sie durchschien. Leider ist nicht zu erfahren, wie genau sie verschwand, sie war wohl plötzlich weg.
Überliefert ist, dass diese Entität an zwei weiteren Tagen an gleicher Stelle aufschien, jedoch keinerlei Anstalten machte, sich den Kindern zu nähern.
Unklar ist, wieso er sich dort blicken ließ. Hatte man bereits zwei Jahre zuvor den „Auftritt“ geplant? Gab es technische Probleme, die eine frühere Marienerscheinung verhinderten, oder kundschaftete man „passende“ Kinder aus? Das abgelegene Areal hätte eine perfekte Bühne geboten, in dem Fall wären es vier „Seherinnen“ gewesen.
Aufschlussreich ist, dass nicht nur die drei Kinder 1917 Anomalien am Himmel wahrnahmen, ich bin in meinen Beiträgen auf den Aspekt bereits eingegangen. Hierzu Schwester Lucia:
„In diesem Monat erzählten mir einige Personen, sie hätten verschiedene Dinge gesehen. Einige wollten die Gottesmutter gesehen haben, andere merkwürdige Zeichen an der Sonne usw.“
Die späteren Begegnungen mit dem „Engel Portugals“ waren für die Kinder erschöpfend und ermüdend, sie fühlten sich ausgelaugt, hatten kaum noch die Kraft, nach Hause zu laufen.
Fast könnte man meinen, ihnen sei Energie vom „Engel“ entzogen worden. Wurde bei diesen Treffen wirklich nur gebetet? Interessant war folgende Beschreibung:
„Als wir uns erhoben, sahen wir, dass es Abend und daher Zeit war, nach Hause zu gehen.“
Offenbar hatte das Stelldichein mit dem Energievampir/Engel länger gedauert als gedacht! Missing Time? Handelte es sich beim gemeinsamen Beten um eine „Deckerinnerung“, so wie wir sie auch aus den UFO-Entführungsberichten her kennen?ʬ