Der amerikanische Physikprofessor Wayne Meshejian verkündete im Frühjahr 1975 Signifikantes:
Er hatte bis dahin drei Jahre lang für die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) gearbeitet, die unter anderem auch für diverse Satelliten zuständig ist und diese selbst unterhält.
Nun behauptete er, persönlich davon überzeugt zu sein, dass es als Folge des Verhaltens der im Polargebiet kreisenden Wettersatelliten der NOAA irgendein mysteriöses elektromagnetisches Kraftfeld im Bermuda-Dreieck geben müsse.
Dieses Kraftfeld sei so stark und wirkungsvoll, dass es sogar Signale von Wettersatelliten aus 800 Meilen Höhe blockieren könne. Meshejian erklärte:
„Die Satelliten sind dafür konstruiert, Infrarot-Bilder zu übermitteln, die Warm- und Kaltluft-Fronten zeigen, sowie deutlich erkennbare Bilder, welche die Erde und deren Wolkenformationen zeigen, wie sie vom menschlichen Auge gesehen werden.
Das Infrarot-Bild wird direkt zur Erde geschickt, während das sichtbare Bild auf Magnetband aufgezeichnet wird, um einen Sekundenbruchteil später übertragen zu werden.
Im Falle der drei Satelliten, die seit 1972 in den Weltraum geschickt wurden, begannen die sichtbaren Bilder innerhalb von fünf Monaten nach Erreichen der Umlaufbahn auszusetzen, und zwar stets über dem Bermuda-Dreieck. Dies war bei jedem der drei Satelliten der Fall.“
„Am Anfang ist alles in bester Ordnung“, sagt Meshejian. „Dann fällt uns auf, dass eine Störung einsetzt. Sie dauert erst eine halbe Minute, dann eine ganze Minute, dann kommt es zu einem völligen Blackout.
Und dies ist bei jedem der drei Satelliten geschehen … und es geschieht immer nur dann, wenn sich einer dieser drei Satelliten direkt über dem Bermuda-Dreieck befindet!“ [ … ]
„Ich behaupte, dass es dort draußen irgendein elektromagnetisches Kraftfeld geben muss … und es muss schon von enormer Wirkung sein, wenn es imstande ist, Magnetbandaufzeichnungen in einem Satelliten zu löschen, der sich immerhin in 800 Meilen Höhe befindet!“
[Adi-Kent Thomas Jeffrey, Die Wahrheit über das Bermuda-Dreieck, Heyne Verlag, München 1977, Seite 49ff.]
Untersuchung von Anomalien
Diese Anomalien müssen auf NOAA großen Eindruck gemacht haben, wie der amerikanische UFO-Forscher Philip Imbrogno Jahrzehnte später feststellen konnte.
Er hatte seinen Computer nämlich – mittels einer entsprechenden Software – mit dem NOAA-Satelliten vernetzt und bekam so in Echtzeit geliefert, was dieser gerade aufgenommen hatte – darunter befanden sich auch diverse scheibenförmige Objekte, die offenbar gerade in der Erdatmosphäre unterwegs waren!
Die Bilder finden sich in seinem Buch, darunter auch die Anleitung, wie man seinen PC mit Satelliten ‚kurzschließen’ kann!
Imbrogno kontaktierte folglich die NOAA, um zu erfahren, was diese von ‚seinen’ Bildern hielt. Kurioserweise wurde er mit einem ‚Director of Analyzing Anomalies’ verbunden, dessen einzige Aufgabe darin besteht – nomen est omen – Anomalien zu untersuchen.
Der befragte Experte konnte auch keine Erklärung abliefern – jedoch hatte der Kontakt eine andere Resonanz: Imbrogno erhielt plötzlich nur noch schwarze Abzüge – offenbar gefiel der NOAA nicht, dass da ein Ufologe das einlaufende Bildmaterial sichtete!
[Philip Imbrogno, Interdimensional Universe, Llewellyn Worldwide, Woodbury 2008, Seite 111ff]
Tesla und das Bermuda-Dreieck
Etwas ältere Semester werden sich sicher noch daran erinnern, dass in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren das Bermuda-Dreieck ein großes Thema war.
Dann erschien ein Buch mit dem reißerischen Titel „Die Rätsel des Bermuda-Dreiecks sind gelöst“ von einem Lawrence Kusche.
Letzterer war selbst Zeuge eines bizarren Vorfalles gewesen, als er unweit von Florida einem merkwürdigen „Nebel“ begegnete, der seinen Flieger einhüllte.
Dieser formte sich zu einer „Spirale“, um sich dann zu einem „Tunnel“ zu verjüngen. Nach Verlassen des „Phänomens“ kam er rund eine halbe Stunde früher als geplant an seinem Ziel an, inklusive erheblicher Kerosinersparnis, so als sei er „teleportiert“ worden.
Dieses Erlebnis und weiterführende Recherchen führten zu der Arbeitshypothese, dass ein elektromagnetischer Nebel in der Region aktiv sei, der nicht nur für solche „Ortsversetzungen“ verantwortlich ist, sondern auch für den oft bezeugten Instrumentenausfall und die Irritation von Piloten, die sich an Bord ihrer Maschinen nicht mehr zu helfen wussten und abstürzten.
Anhand von Reporten aus dem National Transportation Safety Board belegte er, dass im Bermuda-Dreieck immer noch regelmäßig Flugzeuge und Schiffe spurlos verschwinden und erfahrene Piloten abstürzen, nachdem sie sich im „Nebel“ verflogen haben usw. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass die Vorfälle „gelöst“ sind, wie von Kusche behauptet.
Nachdem Gernon sich intensiver mit seinem Erlebnis und denen anderer Zeugen beschäftigt hatte, fiel ihm auf, dass sich diese unweit der AUTEC Navy-Installation abgespielt haben, einer mehr oder minder geheimen Basis [mit unterseeischen U-Boot-Hangars], die als aquatisches Gegenstück zur Area-51 gehandelt wird.
Dieses ist ein Unterwassertest- und Erprobungsareal, das bis in eine Tiefe von 8000 Fuß reicht und auf der Bahamas-Insel Andros angesiedelt ist.
Im Radius von AUTEC werden regelmäßig elektromagnetische Anomalien berichtet, sodass man hier durchaus Zusammenhänge zwischen den Verlusten von Schiffen und Flugzeugen und der Erprobung neuartiger Technologien sieht.
Von besonderem Interesse sind die Hinweise darauf, dass dort die Erfindungen von Nikola Tesla weiterentwickelt werden, der sich zu Lebzeiten mit höchst unkonventionellen Projekten beschäftigt hat.
Signifikant ist, dass die von Bruce Gernon geschilderte „Spirale“ an ein anderes Phänomen erinnert, das im Dezember 2009 in Norwegen in Erscheinung trat. Führt man an beiden Orten ähnliche oder gleiche Versuche in der Atmosphäre durch?!ʬ