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📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase

📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase
Die Forschungsplattform Abductionbase hat zwei bedeutende Funktionserweiterungen erhalten, die aus einer reinen Fallsammlung ein echtes Arbeitswerkzeug machen. Die Neuerungen umfassen ein umfangreiches, visuelles Nachschlagewerk zur standardisierten Klassifizierung sowie ein System zur globalen Gesamtauswertung. Statt einfacher Freitexte ermöglicht das System nun eine methodische Erfassung und das automatische Erkennen von statistischen Mustern im Datenbestand. Der vollständige Bericht im Anschluss erläutert die genaue Funktionsweise dieser Werkzeuge, zeigt erste Analyseergebnisse und erklärt deren methodische Grenzen. Hier geht es zum Leitartikel!ʬ

Mittwoch, 10. Juni 2026

Synchronizitäten & Bücher

Zu Büchern und Synchronizitäten habe ich auf meinen alten Blogs schon jede Menge publiziert. Nun habe ich seit gestern ein neues „Fundstück“ für die Reihe:
Durch Zufall (1), ein Mitbringsel meiner Freundin, bin ich auf die Filmserie „The Tudors“ gestoßen, in der es eigentlich nur um Heinrich VIII. geht, der im Gegensatz zur Realität gertenschlank und trainiert ist und nicht altert.
Die Parallele im Film
In der zweiten Staffel, DVD 2, ist zu sehen, wie der garstige Heinrich seiner (moralisch) schlangengleichen Gattin (mehr oder weniger, da die Verheiratung nie akzeptiert worden ist) Anne Boleyn vorhält, dass er sie groß gemacht habe (Königin von England), sie aber ebenso auch gleich wieder stürzen könne. Was, wie wir wissen, auch erfolgt ist – hier wurde der eine oder andere Kopf entfernt.
Damit endete die zweite DVD für mich und ich griff zur „Elisabeth I.“-Biografie von John E. Neale, die ich zufällig (2) aus meiner Studier- in die Wohnstube transportiert habe, mit diversen anderen Büchern, ohne mir die Titel anzusehen.
Die literarische Verknüpfung
Elisabeth war die Tochter von Heinrich & Anne. Interessant ist, dass das Buch für mich begann, wie die DVD aufhörte – wieder ein Zufall (3). Auf Seite 12 ist zu lesen:
„...sie dürfte nicht vergessen, meinte Heinrich, dass er sie in einem Augenblick noch tiefer stürzen lassen könne, als er sie erhöht habe.“
Resümee
Synchronizitäten zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Regel mehr als nur einen Zufall bemühen – in meinem Falle waren es drei. Meist sind es thematisch miteinander verbundene Aspekte, die sich „verflechten“ und so zu einer echten Synchronizität werden.
Daneben bedarf es einer gewissen Affinität zum Thema. Bei meinem Beispiel sind es mehrere:
Mein Interesse an Geschichte, die Zuneigung zu UK (Vater Schotte, in Glasgow aufgewachsen) und meine Existenz als bibliophiler Vielleser. Eine Synchronizität, die mit Fußball zu tun hat, schließe ich bei mir also getrost aus, spricht der Turnbeutelvergesser! ^^
Welchen SINN das alles aber hat, was mir die „Synchro“ damit sagen will, entzieht sich meiner Kenntnis – die Möglichkeit einer Guillotinierung durch einen König schließe ich als eher unrealistisch aus!ʬ ^^