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📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase

📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase
Die Forschungsplattform Abductionbase hat zwei bedeutende Funktionserweiterungen erhalten, die aus einer reinen Fallsammlung ein echtes Arbeitswerkzeug machen. Die Neuerungen umfassen ein umfangreiches, visuelles Nachschlagewerk zur standardisierten Klassifizierung sowie ein System zur globalen Gesamtauswertung. Statt einfacher Freitexte ermöglicht das System nun eine methodische Erfassung und das automatische Erkennen von statistischen Mustern im Datenbestand. Der vollständige Bericht im Anschluss erläutert die genaue Funktionsweise dieser Werkzeuge, zeigt erste Analyseergebnisse und erklärt deren methodische Grenzen. Hier geht es zum Leitartikel!ʬ

Dienstag, 9. Juni 2026

Operation Harass
[+Update!]

2011 erschien von der amerikanischen Autorin Annie Jacobsen ein Buch zur Area-51-Thematik. Dazu befragte sie 74 Personen, die wahlweise auf der Anlage gearbeitet haben oder aber sonst wie in die Aktivitäten dort involviert waren.
Darin beschreibt sie unter anderem, dass ihr ein ehemaliger Mitarbeiter der Anlage geschildert hätte, dass 1947 in Roswell kein außerirdisches Vehikel abgestürzt sei, sondern eine sowjetische Flugscheibe (bzw. ein Nurflügler), die nach dem Krieg aus Deutschland als Beutegut ihren Weg in die Sowjetunion angetreten hatte.
Bis hierhin klang die Geschichte noch nachvollziehbar, doch der Hinweis darauf, dass es sich bei den „Besatzungsmitgliedern“ um von Dr. Josef Mengele manipulierte und auf „Alien“ getrimmte 13-Jährige gehandelt haben soll, machte die Sache wieder recht ominös.
Dabei habe er im Auftrag von Stalin gehandelt, der eine ähnliche Panik in den USA verursachen wollte, wie sie 1938 nach der Sendung von „Krieg der Welten“ aufgetreten ist. Wobei der Diktator genetischen Experimenten keineswegs ablehnend gegenüberstand!
Beim Durchlesen habe ich festgestellt, dass es einen „offiziellen“ und einen „inoffiziellen“ Teil der Geschichte gibt, sodass der Gedanke, dass eine deutsche Flugscheibe unter sowjetischer Kontrolle in Roswell abgestürzt ist, nicht völlig ausgeschlossen werden kann.
„Offiziell“: Operation Harass
Im Jahr 1994 stellte der amerikanische Forscher Timothy Cooper eine FOIA-Anfrage zum Themengebiet UFO und erhielt rund 300 Seiten, die von der Army Intelligence stammten und in denen es um den Roswell-Absturz ging.
Demzufolge erschienen am Absturztag zwei Objekte auf dem Radar, die sich höchst unkonventionell verhalten haben sollen, da sie wahlweise schwebten und flogen bzw. etappenweise von den Schirmen verschwanden und wieder auftauchten.
Dabei befanden sich die Vehikel im Areal der Kirtland Army Air Force, nördlich von White Sands. Der Pilot Kenny Chandler wurde beauftragt, sich die Eindringlinge genauer anzusehen, doch er kam zu spät. Eines der Vehikel war bei Roswell abgestürzt, das andere flog davon.
Das abgestürzte „Ding“ war rund und hatte auf seiner Oberseite eine Kuppel, und in seinem Inneren prangten kyrillische Buchstaben.
Im Buch weist die Autorin zwar auf die ungewöhnlichen Flugeigenschaften hin, vermerkt aber nicht, ob aus den Dokumenten auch hervorgeht, wie das Antriebssystem funktionierte und ob es Insassen gegeben hat.
Operation Harass
Aufgrund der Form des Objektes und seiner Herkunft kam man zu dem Schluss, dass deutsche Wissenschaftler, namentlich die Horten-Brüder, daran beteiligt gewesen sein müssten, und tatsächlich wurden sie zum Thema befragt, konnten jedoch keine weitere Auskunft geben, da sie nicht mit den Sowjets zusammengearbeitet hatten.
Jedoch war es durchaus möglich, dass zumindest die Blaupausen in die Hände der Roten Armee fielen, da die Horten-Erprobungsstelle bei Gotha lag. 
Weitere Ergebnisse zum Thema dürften bald folgen, da über die Horten-Roswell-Connection offenbar noch mehr Dokumente vorliegen, die noch dieses Jahr freigegeben werden sollen.
„Inoffiziell“: S4 & Mengele
Der bereits erwähnte Informant war Ingenieur bei EG & G und auf der Area 51 stationiert und arbeitete auch auf der sagenumwobenen S4-Anlage. Seinen Aussagen nach wurde das Wrack der Flugscheibe nach Wright Field (später Wright-Patterson Air Force Base) in Ohio transportiert und landete dann auf der Area 51.
Insgesamt waren nur fünf Ingenieure mit der Auswertung der Flugscheibe beschäftigt, hatten also vollen Zugriff auf das Material. Die Geschichte mit Mengele und den „manipulierten Kindern“ aka „der Besatzung“ wurde den Männern so erzählt; es kann also durchaus sein, dass man ihnen eine Tarngeschichte „offenbarte“ und die Zusammenhänge völlig andere waren.
Jedoch war Mengele wahrscheinlich auch noch nach der NS-Zeit in Brasilien aktiv... Das Projekt unterlag einer höheren Geheimhaltung als der Bau der Atombombe und wurde durch die Need-to-know-Regel bestimmt; jeder wusste also nur so viel wie unbedingt nötig.
Das Antriebssystem wird mit „Electromagnetic Frequency“ (EMF) angegeben, ohne dass die Autorin genauer umschreibt, was damit gemeint sein könnte.
Resümee
Der Gedanke, dass Stalin eine ferngelenkte Flugscheibe losschickt mit zwei missgebildeten Kindern an Bord, ist ziemlich absurd, vor allem wenn man bedenkt, dass sich kyrillische Schriftzeichen an dem Objekt befanden, man also die eigene „Tarngeschichte“ selbst demontiert hat.
Es wäre auch ziemlicher Wahnsinn, hochmoderne Flugtechnik aus deutschen Beständen den Amerikanern auf dem Präsentierteller zur weiteren Verarbeitung zu liefern. Wenn tatsächlich eine Flugscheibe losgeschickt wurde, dann sicher mit dem Ziel der Spionage.
Interessant ist nämlich, dass sich das Vehikel unweit der Testanlagen von White Sands befand. Dort hatte man etwas später ein Problem mit „grünen Lichtbällen“, die ein ausgesprochenes Interesse an den technischen Entwicklungen offenbarten.
Diese grünen Lichtkugeln unterschieden sich in nichts von den „Foo-Fightern“ des Zweiten Weltkrieges, die über Mitteleuropa und der japanischen Einflusssphäre unterwegs waren.
Der amerikanische Autor Keith Chester beschreibt in seinem Buch „Strange Company“, das „UFOs“ im Zweiten Weltkrieg gewidmet ist, zahlreiche Fälle, in denen die auftauchenden „Feuerkugeln“ zu Maschinenproblemen bei Bombern und Kampfjets führten (der Motor fing an zu „stottern“ oder versagte gleich seinen Dienst), sodass es sich sicher nicht um neutrale Beobachter gehandelt hat, sondern ganz handfest um völlig neuartiges Kriegsmaterial – wohl nicht ganz ausgereift, da viele Bomber die „Attacken“ überstanden.
Dass wir heute nichts mehr über diese Entwicklungen wissen, ist wohl dem Sammeleifer der Amerikaner und Sowjets zu verdanken, die tonnenweise Material „beschlagnahmt“ haben.
Diese an sich völlig veralteten Unterlagen unterstehen in den USA noch heute strengster Geheimhaltung, was wahrscheinlich daran liegt, dass sich aus diesen Rückschlüsse auf heutige Technologieentwicklungen ziehen lassen können.
Es wäre ziemlich bizarr, wenn man etwa herausfinden würde, dass zu Zeiten des Dritten Reiches Objekte entwickelt wurden, die so aussahen wie heute vermeintliche „UFO-Raumschiffe“, und man so erklären müsste, warum wir heute zwei verschiedene „Luftfahrten“ haben: konventionelle Technologie, in vielen Fällen völlig veraltet, und futuristisches Material, das vor der Öffentlichkeit versteckt wird!
Sah Kenneth Arnold eine Horten Ho 229?
Die Frage, was das UFO-Zeitalter begründet hat, ist bis heute unbeantwortet. Allerdings könnte es durchaus sein, dass reichsdeutsche „Wunderwaffen“, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Deutschland nach Amerika gelangten, eine nicht unwesentliche Rolle dabei gespielt haben. Vergleicht man die „UFO“-Skizze von Arnold mit der Abbildung einer Horten Ho 229, werden diese Parallelen deutlich!ʬ
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P.S.:MILABs auf der Kirtland AFB?
Der spanische Ufologe Manuel Carball präsentiert in einem Artikel einen interessanten Vorfall, der sich im Jahr 1980 abgespielt hat und die Forschungen von Paul Bennewitz betrifft. Dieser untersuchte damals den Entführungsfall einer Frau aus Cimarron, New Mexico, USA.
Die Spur zur Luftwaffenbasis
Bennewitz ging davon aus, dass die Frau von Aliens entführt worden sei und ein Implantat habe. Dieses strahlte ein Signal ab, das er bis zur Kirtland AFB zurückverfolgen konnte. Aufgrund unkonventioneller Luftaktivitäten über der Anlage und dem besagten Signal ging er davon aus, dass Außerirdische in der Luftwaffenbasis zugange seien.
Gezielte Desinformation durch AFOSI
Wie sich später herausstellte, wurde der amerikanische „Maulwurf“ und AFOSI-Spitzel William Moore an ihn angesetzt. Moore outete sich übrigens 1989 auf einer MUFON-Konferenz in den USA selbst als Mitarbeiter diverser Nachrichtendienste. Dieser „fütterte“ Bennewitz mit wirren Informationen über eine US-Alien-Konspiration, was seine Glaubwürdigkeit völlig unterminierte.
MILABS: Ein düsteres Erbe von MKULTRA
Bennewitz wäre wohl besser beraten gewesen zu hinterfragen, ob nicht das amerikanische Militär Menschen entführt, ihnen mittels Drogen ein „Alien-Szenario“ suggeriert und sie mit Sonden und ähnlichem bestückt.
Dieses Phänomen kennen wir heute als „MILABS“ – letztlich ein Parallelprojekt zu MKULTRA und anderen vergleichbaren Programmen!ʬoll ich für Sie noch weitere Informationen zu den Hintergründen von Paul Bennewitz oder dem AFOSI-Einsatz zusammentragen?
Quellen:
https://www.rpginc.com/humanoid/humanoid-2009.pdf
https://www.rpginc.com/news/ufoconnection.shtml