Im Jahr 2005 habe ich im Rahmen meiner Fallermittlungen eine Anzeige [unter Chiffre] in einer Münchner Lokalzeitung aufgegeben, in der ich nach UFO-Zeugen gesucht habe.
Neben den üblichen Scherzbriefen erreichte mich auch der Bericht eines Mannes aus Holzkirchen, einer kleinen Gemeinde südöstlich von München. Er schilderte mir die Sichtung eines „Lichtes“ am nächtlichen Himmel, das ziemlich spektakuläre Flugmanöver absolviert haben soll.
Da ich zu der Zeit keinen weiteren Fall zu bearbeiten hatte, wollte ich dieser Meldung nachgehen und inserierte diesmal in einem Holzkirchner Lokalblatt nach weiteren Beobachtern, wobei ich nichts über den mir vorliegenden Bericht erwähnte, um mögliche „Trittbrettfahrer“ abzuschrecken.
Die Resonanz auf die Anzeige war verhalten; es ging lediglich ein interessanter Bericht ein. Der Zeuge schilderte mir keine UFO-Sichtung, sondern vielmehr die Begegnung mit einer „gespenstischen Gestalt“:
Es war im Sommer 1984 oder 1985 – hier war sich der Mann nicht mehr sicher. Er war damals 15 Jahre alt und fuhr mit seinem Fahrrad unweit von Holzkirchen um den „Teufelsgraben“ [eine natürliche Senke] herum, um über Otterfing nach Sauerlach zu gelangen.
Auf der Fahrt begegnete ihm ein älterer, schwarz gekleideter Herr in Winterbekleidung [sic!], die vom Stil her gut in die 60er-Jahre gepasst hätte. Nachdem sich ihre Wege gekreuzt hatten, drehte sich der Zeuge noch einmal nach dem Mann um und stellte erstaunt fest, dass dieser plötzlich verschwunden war.
Links in Fahrtrichtung befand sich ein gut überschaubares Feld, rechts ein etwa vier Meter hoher Bahndamm – der Mann hätte also unmöglich so schnell verschwinden können, da der Zeuge ihn maximal zwei oder drei Sekunden aus den Augen gelassen hatte.
Die „Erscheinung“ sah völlig normal aus; wäre die höchst unpassende Bekleidung nicht gewesen [es war ein relativ heißer Tag], wäre ihm der Mann nicht weiter aufgefallen.
Bei einer anschließenden Ortsbegehung, bei der ich mir ein Bild vom „Tatort“ machen konnte, fand auch ich keinen möglichen „Fluchtweg“.
Da der Zeuge auf mich sehr glaubwürdig wirkte, schließe ich einen Betrug aus. Der Fall war für mich damals zwar sehr interessant, doch passte er nicht in das typische UFO- bzw. MIB-Schema, weshalb er vorerst im Archiv blieb.
Erst im Sommer 2006, als ich das Buch „Sight Unseen“ von Budd Hopkins besorgte, stieß ich auf einen ähnlichen Fall. Hopkins schildert dort den Bericht eines Amerikaners, der Spanien zu Fuß durchreiste und auf einem abgeernteten Feld einen Mann entdeckte, der einen weißen Frack trug [sic!] und teilnahmslos herumstand.
Der Amerikaner lief an diesem vorbei, drehte sich kurz darauf noch einmal um … und man kann es sich denken: Der „Mann in Weiß“ hatte sich förmlich in Luft aufgelöst. Erstaunlich ist in diesem Fall die Parallele zu dem von mir untersuchten Bericht:
In beiden Fällen haben wir es mit Männern zu tun, die unpassende, einfarbige Kleidung tragen, sich auf oder bei einem Feld aufhalten und verschwinden, sobald man sie aus den Augen lässt. Ein paar Dekaden früher hätte man sie wohl als Feldgeister bezeichnet.
Nachdem die erste Zeitungs-Anzeige nur indirekt erfolgreich war, schaltete ich ein paar Wochen später erneut das gleiche Inserat. Neben den bereits erwähnten unseriösen Zuschriften war auch eine dabei, die mein Interesse weckte:
Ein Herr Karl B. schrieb mir, dass sein Vater in den 50er-Jahren ein sehr merkwürdiges „amerikanisches Flugzeug“ ohne Flügel gesehen habe.
Diesen Vorfall hatte er mehrfach mit ihm besprochen, konnte sich jedoch keinen Reim darauf machen. Er versprach mir, seinen Vater zu fragen, ob er den Zwischenfall von damals mit mir erörtern wolle.
Ich rief ihn an, besprach die Sache kurz und erhielt bereits nach zwei Tagen positives Feedback. Hatte ich gehofft, den Zeugen zunächst telefonisch zu befragen, wurde ich spontan zu ihm nach Hause – bei Otterfing – eingeladen.
Zur abgemachten Stunde war ich vor Ort. Der Zeuge – Herr Sepp B. – ist wohl durchaus als „Urbayer“ zu bezeichnen. Er spricht Mundart, präsentierte sich mir in Tracht und ist Mitglied im lokalen Trachten- und Schützenverein.
Der Vorfall, der uns hier beschäftigt, ereignete sich im Sommer 1954 [in diesem Jahr gab es übrigens eine extrem hohe Zahl von „Humanoidensichtungen“ in Europa – vor allem in Frankreich – und im nördlichen Südamerika!].
Sepp B. war damals 10 Jahre alt und lebte mit seinen Eltern auf einem Bauernhof, der in den 60er-Jahren von der Gemeinde aufgekauft wurde. Nach der Schule kam er nach Hause und aß zu Mittag.
Da er an diesem Tag eine gute Note bekommen hatte, durfte er den Nachmittag mit Spielen verbringen, statt am Hof auszuhelfen. Er spielte damals am liebsten im Wald, auf einer Lichtung, wo die Kinder einen „Bunker“ aufgebaut hatten.
An diesem Tag ging er also dorthin und stellte fest, dass er sich dort wohl alleine amüsieren müsse – keiner seiner Freunde war zu sehen. Am „Bunker“ angekommen, bot sich ihm jedoch ein völlig „fremdartiger“ Anblick:
Über ihm, in einer Höhe von vielleicht vier oder fünf Metern, bewegte sich ein eiförmiges Objekt auf und ab, so als ob es an einer Schnur gezogen würde, einem Jojo nicht unähnlich.
Der obere Teil war transparent, der untere Teil metallisch und sah aus wie „verspiegelt“. In der transparenten Kabine erkannte er einen Mann, der eine Uniform trug und ihn ansah. Dieser Mann lächelte ihn an, und das Objekt sauste gleich im Anschluss mit unglaublicher Geschwindigkeit in den Himmel davon.
Für Sepp B. war damals – und ist es auch heute noch! – klar: Das war ein Amerikaner! Er lief rasch nach Hause, um von seiner Begegnung zu erzählen, doch statt aufmerksamer Zuhörer fand er lediglich eine wütende Mutter vor, die ihm den Hosenboden strammzog:
Es war nämlich inzwischen 19:00 Uhr geworden [sic!], und sie hatte sich gefragt, wo er geblieben sei. Da das Mittagsessen in der Familie immer punkt 13:00 Uhr gereicht wurde und der Weg zur Lichtung keine 20 Minuten Fußmarsch ausmacht, fehlen hier also gleich mehrere Stunden – ein Phänomen, das wir aus dem Bereich der „UFO-Abductions“ gut kennen.
Bei einer anschließenden Ortsbegehung kam mir das Terrain merkwürdig vertraut vor: Keine 500 Meter vom damaligen Sichtungsort entfernt hatte der hier anfangs erwähnte Zeuge seinen schwarz gekleideten älteren Herrn gesehen, und beide Orte befinden sich unweit des „Teufelsgrabens“!
Holzkirchen „Ei“ über Węgierska?
Zum oben geschilderten Bericht von 1954 scheint es einen Parallelfall zu geben:
Beide Zeugen waren ungefähr gleich alt, 10 und 11 Jahre, hatten ihr Erlebnis im Sommer 1954, begegneten eiförmigen Objekten und menschenähnlichen Wesen, erlebten eine „Missing Time“ und wurden von ihren Angehörigen während des Ereignisses nicht gefunden.
NOSS-Satelliten über Pullach?
Kollege Kleinschmidt untersuchte 2009 einen Fall in Pullach, gelegen ungefähr zwischen München und Holzkirchen. Ein Zeuge beobachtete an drei Nächten hintereinander [25. bis 27.07.] drei Lichtpunkte am Himmel, die zusammen ein Dreieck ergaben. Die Flugrichtung war München.
Das Signifikante an dem Fall ist, dass die Sichtungen immer im gleichen Zeitfenster stattfanden: 00:40 bis 00:50 Uhr. Das „UFO“ wurde stellenweise von Wolken verdeckt, bewegte sich also in größerer Höhe, was „Skylaternen“ und Ähnliches als Erklärung ausschließen würde.
Zudem passt der regelmäßige „Turnus“ der Erscheinungen nicht zu diesen Ballons. Kleinschmidt war vor Ort und konnte die Formation ebenfalls sehen.
Die Leuchtkraft der drei Lichter ließ sich mit der – scheinbaren – von Sternen vergleichen, und die – scheinbare – Größe entsprach der eines 1-Cent-Stücks bei ausgestrecktem Arm. Wir vermuten Satelliten im „Formationsflug“ [vielleicht etwas wie NOSS: Naval Ocean Surveillance System?].
„Solid Light“ bei Sauerlach
Kollege Kleinschmidt gab im September 2009 eine weitere „Zeugensuchanzeige“ auf. Neben den üblichen Scherzberichten und einigen IFOs [Skytracker, MHBs usw.] fand sich auch eine Meldung, die recht interessant klang:
Der Brief [genauer: die Karte] kam von Klaus B., dessen Sohn Niko B. [heute 21 Jahre alt] 2007 eine merkwürdige Begegnung hatte.
Der Vorfall muss sich im Juni ereignet haben, da er und seine damalige Freundin Cora Sch. zu einer Geburtstagsfeier eingeladen waren, die in Deisenhofen stattfand und so rückdatierbar war.
Sowohl Niko B. als auch seine Ex-Freundin [heute 23] waren damals Punks; Niko B. gehört dieser „Bewegung“ noch heute an. Die beiden stiegen an dem besagten Tag gegen 22:00 Uhr in die S-Bahn, um von Holzkirchen nach Deisenhofen zu gelangen.
Während der Fahrt brach zwischen ihnen ein Streit aus, und Niko B. stieg wutentbrannt in Sauerlach aus. Da er keine Lust hatte, auf die Party zu verzichten, entschloss er sich, die verbleibende Wegstrecke von etwa fünf Kilometern zu Fuß zurückzulegen.
Nachdem er Sauerlach verlassen hatte, befand er sich auf einem unbefestigten Weg, der von Wanderern, Landwirten und Forstarbeitern genutzt wird – eine Schotterstrecke, die bis nach Deisenhofen führte.
Links von ihm befand sich ein Waldstück, rechts die Gleisanlage, auf der S-Bahnen und Nahverkehrszüge fahren. Etwa nach 20 Minuten wurde er plötzlich von einem extrem hellen Licht angestrahlt, das sich in geringer Höhe über ihm befunden haben soll.
Er verglich die Intensität mit der eines Flutlichtscheinwerfers in einem Fußballstadion. Das Licht war „kalt“, er bemerkte also keinerlei Hitzeeinwirkung und auch sonst keinen Effekt. Er war völlig geblendet und konnte nicht erkennen, wer oder was ihn anstrahlte, geriet in Panik und fing an zu laufen.
Während der Flucht blieb das Licht immer direkt über ihm und schien ihn zu verfolgen. Nach wenigen Metern stolperte er und fiel auf den Boden.
Niko B. rannte die Strecke zurück nach Sauerlach und flüchtete sich zu einem ehemaligen Arbeitskollegen namens Paul H., der dort lebt, und erzählte ihm von dem Vorfall. Da sich der Zeuge nicht mehr ins Freie traute, rief Paul H. dessen Eltern an, die ihn mit dem Wagen abholten.
Die Überprüfung der Daten gestaltete sich nicht schwer. Sowohl Paul H. als auch Cora Sch. bestätigten die Angaben von Niko B.; gerade die Aussage von Paul H. erwies sich hier als interessant. Anfänglich war er verärgert, dass er zu nachtschlafender Zeit geweckt wurde, bemerkte aber schnell, dass sich etwas Schlimmes ereignet haben musste.
Niko B. sei völlig aufgelöst gewesen, habe gezittert und anfänglich nur „wirres Zeug“ von sich gegeben. Erst nachdem er sich etwas beruhigt hatte, konnte er von dem „Scheinwerfer“ und der Begegnung erzählen.
Auch seine Eltern konnten sich noch sehr gut an den Vorfall und seine Angstzustände erinnern, die ihn die darauf folgenden Tage und Wochen quälten [ein Psychologe wurde nicht aufgesucht].
Mein [W. Raab] anfänglicher Verdacht, dass hier vielleicht Alkohol im Spiel war, wurde von allen Zeugen entkräftet; er sei zum Zeitpunkt der Begegnung völlig nüchtern gewesen, das „Besäufnis“ sollte ja erst auf der besagten Geburtstagsfeier stattfinden!
Aufgrund der Vor-Ort-Recherche und der Gespräche mit den Zeugen sehen wir [Kleinschmidt & Raab] keinen Grund, von einem Betrug oder Scherz auszugehen.
Auf uns wirken alle befragten Personen ausgesprochen glaubwürdig, und „bunte Haare“ und „unkonventionelle Kleidung“ sprechen ja auch nicht gegen die Zeugenglaubwürdigkeit!
Als Erklärung bieten sich unserer Meinung nach drei Möglichkeiten an:
[Polizei?] Hubschrauber mit Suchscheinwerfer.
Drohne | UAV.
UFO i. e. S.
Die erste Hypothese erscheint uns am unwahrscheinlichsten, da weder die Lautlosigkeit noch die „Lichteigenschaften“ des „Objekts“ erklärbar sind. Auch der Umstand, dass der Zeuge das „Vehikel“ mit Steinen getroffen hat, spricht nicht wirklich für diese Überlegung.
Eine militärische Drohne könnte eine Erklärung sein, letztlich stellt sich die Frage, welche UAVs so massive Lichtkörper tragen bzw. welchen Sinn solche Vorrichtungen haben. Das UFO-Phänomen könnte alle fraglichen Punkte erklären, wobei man jedoch ein Rätsel mit einem anderen „löst“.
Am 02.10.2011 erhielt ich eine E-Mail von einem Zeugen aus der Gemeinde Otterfing bei München, der am gleichen Tag gegen 14:00 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs war und am Himmel eine silberfarbene Kugel entdeckte, die sich in vergleichsweise geringer Höhe befand und recht gut zu sehen war.
Am 04.10.2011 hatte ich Gelegenheit, den Fall mit ihm telefonisch zu besprechen. Der Zeuge fand meinen alten Blog bzw. einen Beitrag von mir über merkwürdige Vorkommnisse im nahegelegenen Holzkirchen über Google [Suchbegriff „Otterfing UFO“].
Der 58-jährige Mann, ein Frühpensionär, schilderte mir, dass er mit seinem Rad unterwegs war und eine kleine Pause eingelegt hatte. Beim Trinken aus einer Wasserflasche bemerkte er ein silberfarbenes, rundes Objekt am Himmel, das sich nicht bewegte.
Größe und Entfernung waren schwer zu schätzen, da jeglicher Referenzpunkt fehlte. Am ehesten ließ sich die Größe der Kugel mit der eines 1-Cent-Stücks bei ausgestrecktem Arm vergleichen, die Entfernung wurde mit „relativ nah“ angegeben.
Die Sichtung dauerte etwa zwei oder drei Minuten und endete damit, dass der Körper plötzlich beschleunigte, dabei immer schneller wurde und in südlicher Richtung davonzog. Das Objekt verursachte keine wahrnehmbaren Geräusche und flog in gerader Bahn. Der Zeuge [Brillenträger] beschrieb einen merkwürdigen optischen Effekt:
Beim Betrachten der Kugel hatte er den Eindruck, sie beim Fixieren mit den Augen zunehmend besser zu sehen, so als ob sie sich optisch „fokussieren“ würde [O-Ton], sich „besser sichtbar mache“ [O-Ton], ohne jedoch dabei größer zu werden, sich „scharf stellend“ [O-Ton].
Kurios ist auch, dass der Flugkörper davonflog, als der Mann die Beobachtung abbrechen und weiterfahren wollte, da er sich plötzlich „unwohl“ [O-Ton] fühlte.
Bei unserem Gespräch gab er an, den Eindruck gehabt zu haben, dass dem Körper klar war, dass er ihn beobachte. Er meinte auch, den Impuls verspürt zu haben, dass er zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei und „gestört“ [O-Ton] habe. Soweit die Details aus unserem Telefonat.
Auf mich machte der Zeuge einen glaubwürdigen Eindruck. Eine Prädisposition gegenüber „UFOs“ und verwandten Phänomenen fehlte völlig. Er beschrieb seine Sichtung sehr genau und versuchte, jedes Detail genauestens darzulegen.
Gerade der beschriebene optische „Zoom-Effekt“ machte ihm dabei am meisten zu schaffen, da er sich diesen nicht erklären konnte und ihn zuvor nie beobachtet hatte. Aufgrund der „exotischen“ Elemente im Bericht [Zoom-Effekt + „eigendynamischer“ Abflug mit großer Geschwindigkeit] ist der Vorfall für mich „unidentifiziert“.
In „Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung“ von Illobrand von Ludwiger fand ich einen weiteren Fall aus Sauerlach. Zitat:
„… wurde im August 1998 in Sauerlach bei München gegen 22:00 Uhr ein circa 100 Meter großer gelb-weißer Bumerang von zwei Zeugen aus rund 200 Metern Entfernung gesehen. Das schnell und lautlos fliegende Objekt ‚löste sich im Flug auf’ und verschwand.“ (S. 305)
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Updates:
Auf der Straße zwischen Arget [= Ortsteil von Sauerlach] und Otterfing liegt ein Wald, der von den Leuten „Hienla“ [= Hienlohe] genannt wird. Mitte des vorigen Jahrhunderts [= 1850] ging die Frau eines Lehrers von Arget […] nach Holzkirchen […]. […]
Als sie auf dem Heimweg wieder durch das […] Waldstück ging, vernahm sie mit einem Mal schwere Schritte hinter sich […]. Unmittelbar hinter ihr, keine Armeslänge entfernt, befand sich ein riesenhafter Mann, der bei Weitem größer war als jeder Mensch […].
Der unheimliche Riese blieb beharrlich an ihrer Seite, bedrohte sie aber nicht und fügte ihr kein Leid zu. Er sprach kein einziges Wort und schritt nur stumm neben ihr her.
Als sie endlich am Waldrand angelangt waren […], war ihr unerwünschter Begleiter plötzlich verschwunden, so als hätte ihn der Erdboden verschluckt. [Quelle] Die Neigung der Gegend zu forteanischen und ufologischen Phänomenen sowie „unheimlichen“ Sagen ist interessant. Dabei scheint das „Epizentrum“ nicht Holzkirchen zu sein, sondern Sauerlach.
In der oben angegebenen Quelle fand ich eine weitere Sage aus dem Umkreis. Diesmal geht es um einen „Geisterhund“:
„Im ‚schwarzen Hölzl’ bei Grafing zwischen Sauerlach und Arget war es früher nicht geheuer. Ein unheimliches Wesen in Gestalt eines großen schwarzen Hundes mit Augen, die wie Feuer glühten, soll dort umgegangen sein. Jeder, der konnte, vermied es, bei Dämmerung oder gar bei Dunkelheit durch das verrufene Hölzl zu gehen, aus Angst, er könnte dem Geisterhund mit den feurigen Augen begegnen und von ihm verfolgt werden.“ [Quelle wie oben, S. 267]ʬ
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Seit ungefähr 2005 erhalte ich aus der Region Holzkirchen zahlreiche interessante Berichte über UFO-Aktivität. Zu diesem Thema habe ich den obigen Beitrag verfasst und ein Interview auf dem Grazer Sender CROPfm gegeben.
Nun meldete sich bei mir ein Zeuge, der das Interview gehört hatte, was ihn an zwei eigene Sichtungen aus dem Großraum erinnerte!
Sichtung 1: Oktober oder November 1993, ein Nachmittag, Sonnenschein, blauer Himmel, Blickrichtung Osten aus dem Wohnzimmerfenster meines Elternhauses. Zufällig fiel mir ein „Flugzeug“ in Flugrichtung Nord-Süd auf.
Das Besondere: Es war etwas größer als die üblichen Flugzeuge, die man so sieht, und hatte eine viel höhere Geschwindigkeit.
Ich dachte eventuell an einen Militärflieger, doch bei genauerem Hinschauen war nur ein heller, weißer, länglicher Punkt zu erkennen. Einen Kondensstreifen gab es nicht.
Nach einigen Sekunden änderte der Punkt (schlagartig) die Flugrichtung um etwa 45° nach oben, beschleunigte stark und war im fast selben Moment nicht mehr zu sehen. Rätselhaft.
Ich habe damals mit einigen Leuten darüber gesprochen, aber da stand ich ziemlich alleine da und habe nicht mehr darüber nachgedacht.
Sichtung 2: Oktober oder November 1996, Nachmittag, Sonnenschein und blauer Himmel. Ich fuhr mit dem Auto vom Oberhachinger Industriegebiet über die M11 nach Furth (Ortsteil von Oberhaching), Blickrichtung Osten und etwa 150 m Luftlinie von meinem Elternhaus entfernt.
Wieder fiel mir dieses „Flugzeug“ in Flugrichtung Nord-Süd auf, Geschwindigkeit und Aussehen wie bei der ersten Sichtung und schließlich die plötzliche Richtungsänderung. Sagenhaft. Im selben Moment hatte ich eine Gänsehaut, und meine erste Sichtung war wieder im Gedächtnis.
Ich war verblüfft und wurde mit dem Auto immer langsamer. Das Ganze ist nun schon fast 20 Jahre her und beschäftigt mich immer noch. Interessant ist, dass die Flugrichtung, die ich annehme, von Taufkirchen über Oberhaching, Sauerlach, Otterfing führt!