Der Kreml in Moskau wird dem einen oder anderen bekannt sein, ob vermittels der Medien oder durch eigene Anschauung vor Ort. Neu für mich war die inoffizielle „Gründungsgeschichte“, die in unseren anomalistischen Bereich fällt!Als die Festung noch in ferner Zukunft lag, war ein Bojar, also ein russischer Fürst namens Kutschka, mit seinen Mannen auf Wildschweinjagd. Ein wilder, massiger Keiler war Ziel und Beute. Allerdings hatte man die Rechnung ohne die Kryptozoologie und ihre Gestalten gemacht.Als die Reiter sich also schon am Ziel wähnten, erschien ein riesiger Vogel mit zwei Köpfen und griff sich das Wildschwein mit seinen Fängen, flog mit diesem davon und zerlegte es auf einem Hügel am Ufer der Moskwa. Seine Krallen und Schnäbel erinnerten an Zinken.An dieser Stelle wurde später der Kreml erbaut, und der zweiköpfige Vogel wurde zum byzantinischen und russischen Repräsentationssymbol bis in die heutige Zeit – ein Kryptid hatte Geschichte gemacht und war in sie eingegangen! [Vladimir Fedorowski, Der Kreml]
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