Ich widme mich der siebten Ausgabe meiner Lieblingsbuchreihe HAUNTED SKIES, die diesmal das Zeitfenster 1978/1979 beleuchtet – mit die aktivste Zeitspanne in UK. Dabei sind diverse Updates zu den letzten Ausgaben enthalten, sodass wir diesmal auf pralle 418 Seiten kommen… Let's roll!
Die Autoren haben sich übrigens von Jon Downes, Herausgeber der Bände 1–6, getrennt – als Grund wurde die weite Entfernung von ihrem Wohnsitz nach Devon angegeben…
Der neue Helfer ist ein Bob Tibbitts, der die Bände als drucktaugliches PDF erstellt. Offenbar klappt es aber mit dem Versand nicht so richtig, denn der aktuelle Band kann derzeit nur über einen Händler in UK bestellt werden und nicht direkt bei den Autoren, sondern nur über Amazon; zumindest lief das bei mir so... Ich hoffe dennoch auf viele Leser!
Unbekannte Phänomene in Kuwait
Im Jahr 1979 erschien ein 200-seitiger Report der kuwaitischen Regierung zum UFO-Problem, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der UN-Debatte im Dezember 1978. Aufgeführt sind sechs ziemlich „strange“ Fälle, die sich in Kuwait abgespielt haben; das Zeitfenster war Ende November bis einschließlich Dezember 1978.
Darunter befand sich auch ein Report über die Sichtung eines zylindrischen Vehikels mit Kuppel, das über einer Erdölförderanlage ausgemacht wurde. Es landete, was zum Versagen der Telekommunikationseinrichtungen und einer Pumpe führte. Es soll so groß gewesen sein wie ein Jumbojet.
Aufgeführt wurden dann die Zeugen; aufgrund der Rangbezeichnungen gehörten sie offensichtlich zur Wachmannschaft. Herausgeber dieses Berichtes war ein Abdul Aziz Hussain – Vorsitzender des Institutes für wissenschaftliche Forschung.
Sechs Berichte aus einem so winzigen Land wie Kuwait innerhalb von nur etwas über einem Monat ist ganz ordentlich. Kann sein, dass auch Erdölstationen UFOs anziehen, wir jedoch aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nichts erfahren!
Formwandler und futuristische Sichtungen
Einige UFOs scheinen Formen zu imitieren. Am 12.01.1978 beobachteten zwei Jugendliche unweit Camberley / Surrey gegen 21:35 Uhr einen futuristischen „fliegenden Sportwagen“ (die Sichtung begann damit, dass man zuerst zwei Lichter sah). Zwei Scheinwerfer und ein rotes „Rücklicht“ (unten) verstärkten diesen Eindruck noch.
Die Zeugen sprachen von einem „Geräusch“ beim Überflug, jedoch wird dieses nicht weiter erörtert. Der Fall wurde vom Ufologen Omar Fowler untersucht (ein UK-Spezialist u. a. für schwarze Dreiecke).
Ein „Phänomen“ bestätigt sich auch im siebten Band: der unglaubliche Formreichtum der Kreaturen und Vehikel, die in UK beobachtet werden. Wobei ich hier relativieren muss, denn den gleichen Effekt gibt es weltweit.
Entweder kommen die Besucher von zahllosen Orten, in der Regel einmal, oder wir haben es mit einer Erscheinung zu tun, die ihre äußere Form anpassen bzw. transformieren kann, womöglich keine „Kernform“ besitzt, sich also erst zusammensetzen muss oder sich in der Interaktion mit dem menschlichen Bewusstsein herausformt.
Das würde ggf. erklären, weshalb solche Kontakte zumeist mit einem hellen Licht („Urform“) beginnen, das sich dann zu einer Struktur verdichtet.
Theorien zur Wahrnehmung und schwarze Projekte
Ich neige immer mehr zur PSYCHIC INTERNET THEORY (PIT), die der schottische Ufologe Peter A. McCue recht überzeugend vorgebracht hat! Ich hatte, bevor ich sein Buch las, durchaus ähnliche Gedankenansätze, die auf den Überlegungen von Dr. Dr. Walter von Lucadou gründen.
Die einzige Ausnahme in diesem Formenspiel sind die schwarz gestrichenen Drei- und Rechtecke, die oftmals bis ins Detail hinein von den Zeugen in gleicher Weise beschrieben werden und die gleichen Effekte aufweisen.
Diese halte ich jedoch für „schwarze Projekte“, mit hoher Wahrscheinlichkeit Vehikel, die sich mit Antigravitationsantrieb fortbewegen.
Bizarre Begegnungen im Devils Garden
Am 27. Januar 1978 im DEVILS GARDEN (Frodsham / Cheshire) spielte sich ein bizarrer Fall ab bzw. war eine Nachrecherche der Ereignisse durch die Autoren noch merkwürdiger. Vier Jugendliche beobachteten ein kugelförmiges Vehikel mit „Unterbau“, welches sich entlang des Weaver-Flusses bewegte.
Das Ding landete bei einigen Kühen, die wirkten, als seien sie erstarrt. Zwei Wesen mit einteiligen Anzügen und Bergmannslicht auf dem Kopf erschienen, mit einem „Käfig“ im Gefolge, und stülpten diesen über eines der Tiere. Ab hier wurde es den Zeugen zu viel und sie liefen davon.
Kurios war die Anfrage von Hanson + Holloway, die sich an das Gesundheits- und Agrarministerium wandten mit der Frage, ob zu der Zeit irgendwelche Tierkrankheiten oder Seuchen ausgebrochen waren. Der Hintergrund wurde nicht erklärt. (Feedback: Es wurden keine Seuchen zu der Zeit vermeldet).
Ley Lines und vergessene Pfade
Ein Aspekt, von dem mich die britischen Ufologen überzeugt haben, ist, dass UFOs sich nicht kreuz und quer durch die Landschaft bewegen, sondern sich an „Linien“ orientieren; man kennt diese als „Ley Lines“. Dabei ist die Natur dieser Linien unklar.
Die esoterische „Erklärung“ besagt, dass es sich bei diesen um „Kraftlinien“ handelt; es kann allerdings auch ganz prosaisch so sein, dass sich die „Fremden“ einfach in geometrischen Bahnen fortbewegen (aus welchen Gründen auch immer).
Man hat etwa festgestellt, dass sie sich gerne zwischen historischen „Kultorten“ (etwa Steinsetzungen) bzw. entlang alter Straßenzüge (etwa aus der Römerzeit) bewegen.
In der Hinsicht interessant ist ein Statement des UK-Ufologen David Johnson, der in den 1970er-Jahren die Scunthorpe UFO Research Society angeführt hat.
Den dortigen Ufologen ist aufgefallen, dass UFOs (i. e. S.) immer die gleichen Flugrouten abgeflogen haben. Bei einem Vergleich mit alten Karten stellte sich heraus, dass auf diesen Routen früher Straßen verliefen, die im Laufe der Zeit jedoch verschwanden (S. 89).
Man mag das jetzt erklären, wie man möchte: Entweder wird von den Objekten der einmal „programmierte“ Straßenverlauf auch weiterhin abgeflogen, auch wenn diese schon seit Jahrhunderten verschwunden sind, oder die Straßen orientierten sich an den Flugbewegungen der UFOs, die von den Vorfahren beobachtet wurden.
Bildmaterial und tragische Konsequenzen
Hanson & Holloway führen einige recht interessante Fotofälle auf, die offenbar nie einer Untersuchung unterzogen worden sind.