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📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase

📰 Leitartikel: Auswertung Abductionbase
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Montag, 22. Juni 2026

Langenargen:
CE⁴ und Bodensee-Lichter

Angeregt durch einen Leserbrief von Devis („UFOs am Bodensee“) habe ich mir ein paar Sagenbände aus der Region organisiert, unter anderem „Sagen und Schwänke vom Bodensee“ von Bernhard Möking.
Da sich der interessanteste UFO-Fall in Langenargen abgespielt hat, ist es sinnvoll, nach historischen Berichten zu suchen.
In der Regel besteht eine Wechselwirkung zwischen dem modernen UFO-Phänomen und Himmelserscheinungen, die in Sagen fixiert worden sind (sogenannte UFO-Sagen).
Historische Hinweise auf Lichterscheinungen
Auf Seite 146 findet sich eine Überlieferung über den Killenweiher, der etwas über 26 Kilometer von Langenargen entfernt ist. Zitat:
„Zwischen Mühlhofen und Mimmenhausen liegt rings von Wald umgeben der Killenweiher. Dort sollen nachts […], sehr oft Lichter gesehen worden sein, die gespenstisch auf dem Wasserspiegel herumtanzten oder blitzschnell über die Straße huschten.“
Etwa 18 Kilometer von Langenargen entfernt befindet sich Bregenz (Österreich):
„Auf dem Bregenzer Schlossberg ist ein kleiner Weiher […]. Dort flimmert zur Nachtzeit, […], ein winziges Lichtlein. Bald kommt es von den Tannen und Buchen, bald beim Hexenplatz und an den Eichen vorbei, bald durch die Lärchen über den Rain herauf. Am Weiher bleibt es dann stehen und brennt bis zwei Uhr.“ [S. 195]
Wartau (Kanton St. Gallen, Schweiz) liegt ziemlich genau 55 Kilometer von Langenargen entfernt (alle Angaben in Luftlinie!):
„…sah man später, als das Schloss längst zerstört war, von der Ruine aus fort über Hügel und Täler, ein Lichtlein über den Boden schweben und dort verlöschen… [S. 216]
In dem oben genannten Sagenband fand ich drei historische Hinweise auf Lichterscheinungen, jeweils 26, 18 beziehungsweise 55 Kilometer von Langenargen entfernt.
Beim Langenargen-Fall spielte hellstrahlendes Licht, welches auch von unbeteiligten Zeugen bemerkt wurde, eine entscheidende Rolle. Mal sehen, was weitere Sagenbände an verwertbaren Informationen bringen!
Girenwagen und Zwerge in Bunkern
Mir sind in dem Buch noch zwei passende/unpassende Überlieferungen aufgefallen. Die eine stammt aus Vorarlberg und behandelt den „Girenwagen“:
„Um Lustenau hört man sagen, dass alle sieben Jahre der Girenwagen vom Himmel herabkomme und über die Erde fahre, dass man ihn von Weitem kommen hört. Er vernichtet jeden […]“. [S. 207]
Unter Sagen.at fand ich eine Erklärung, was der Girenwagen ist: „Das war ein niedriger Eisenwagen mit Rädlein“, dessen Verwendungszweck es war, „das Obst zum Dörren in den Ofen“ zu schieben.
Interessant ist, dass dieser vom Himmel herabkommende Eisenwagen einen astronomischen Bezug hatte: „dass die Bauern der Gegend den gleichen Namen dem Sternenbild des Großen Bären gaben“.
Es kann sein, dass in der Region „etwas“ beobachtet wurde, was vom Himmel herabkam und mit dem besagten Wagen verglichen wurde.
In der Sage sind „Zauberer“ die Piloten/Fahrer des Gefährtes, und erwähnt wird, dass ein Kind von einem Bauernhof spurlos verschwand, nachdem das „Ding“ mit seiner „Besatzung“ aufgetaucht war (Lustenau ist 20 Kilometer von Langenargen entfernt!).
Das Erzählmuster erinnert mich an die „fliegenden Jäger“, also UFO-artige Objekte, die bei tödlichen Begegnungen eine Rolle spielen („Er vernichtet jeden“) beziehungsweise als Entführer auftreten. 
Bemerkenswert ist, dass bei „modernen“ Überlieferungen aus Afrika, Haiti und so weiter ebenfalls „Zauberer“ als Piloten beschrieben werden.
Die zwei Entitäten von Langenargen waren 110 bis 130 cm groß. Man kann volkstümlich sagen, es waren Zwerge.
Etwa 60 Kilometer von Langenargen entfernt findet sich der Berg Gonzen, Kanton St. Gallen, der recht ungewöhnliche Bewohner in noch ungewöhnlicheren Behausungen hatte:
„Auch der Gonzen, ein mächtiger Berg bei Sargans, hatte früher seine Zwerglein. Oben beim Erzbild wohnten sie in den tiefen Löchern, aus denen der kühle Wind aufsteigt. Ihre Häuser waren aus Eisen und Stahl […]“. [S. 215]
Die Beschreibung über den aufsteigenden Wind und die „Bunker“ aus Eisen und Stahl erinnerten mich an die vermuteten Untergrundanlagen bei Pine Bush in New York State.
Teil-Resümee
Die beschriebenen Sagenorte befinden sich alle im östlichen Teil des Bodensees, ebenso wie der UFO-Sichtungsort Langenargen.
Beschrieben wurden Lichter, zumindest ein vom Himmel herabsteigender „Wagen“ und „Zwerge“ in unterirdischen Wohnanlagen aus Eisen und Stahl!
„Langenargen-Alien" in Spanien?
1975 spielte sich in Algeciras ein Vorfall ab, der mich an den bekannten Bodensee-/Langenargen-Fall von 1977 erinnert, vor allem wenn man sich die Skizze des spanischen Ufologen Benitez ansieht, die nach der Zeugenaussage erstellt wurde!
Der Zeuge befand sich im Haus, als alle Lichter ausgingen. Wie er feststellte, war im ganzen Ort die Stromversorgung unterbrochen.
Aus dem Fenster blickend, erkannte er in ein paar Metern Entfernung einen scheibenförmigen Flugkörper auf der Straße. Direkt davor stand eine kleine Gestalt, die auf ihn zuging.
Der Fremde hatte eine grüne Uniform, und auf seiner Brust war ein Symbol zu sehen, welches einem „H“ ähnelte (die „Fransen“ des Langenargen-Aliens?).
Auf dem Kopf saß ein runder Helm, und durch diesen war kein Haar auf dem Alien-Schädel zu erkennen. Dafür hatte er längliche „Fischaugen“. Er war einen Meter groß und trug weiße Stiefel.
Er ging nicht, er schwebte durch die Gegend, wie es „Astronauten“ im Weltraum tun. Um die Hüfte war ein breiter Gürtel angebracht mit zwei rötlichen Lichtern darauf, und von der Gürtelschnalle ging ein Lichtstrahl ab.
Nach etwa 15 Minuten stieg der Besucher in sein Vehikel und flog davon, daraufhin gingen im ganzen Ort wieder die Lichter an. [Albert Rosales, Humanoid Encounters 1975-1979, S. 18]
Ich darf die von Herrn J. J. Benitez erstellte Skizze, siehe oben, der Entität aus Spanien in diesem Beitrag veröffentlichen – Muchas Gracias!ʬ
Update: 
Noch mehr Lichter & Anomalien
Bereits im Beitrag oben  bin ich auf Anomalien im Bodensee-Raum eingegangen, wobei der Langenargen-Fall für mich den Dreh- und Angelpunkt darstellt.
Zum Thema habe ich ein weiteres Buch gelesen – Leander Petzoldt, Sagen rund um den Bodensee, herausgegeben von G. Braun, Karlsruhe. Auch dort finden sich Indizien für frühe Berichte über UFOs und Entitäten!
Die Begegnung des Grafen Zimmern in Konstanz
Starten wir mit einer nächtlichen Begegnung, die Graf Gottfried Christoph Zimmern zugeschrieben wird. In der modernen Ufologie bezeichnen wir solche als „Schlafzimmerbesuch“.
Interessant am Fall des Grafen: Er konnte eine sich im Zimmer befindliche Person (seinen Diener) nicht wecken, was parallel heute auch geschildert wird. Andere Menschen wirken wie „gebannt“, wenn die Fremden erscheinen!
Der Vorfall trug sich zu in Konstanz (Luftlinie zu Langenargen etwa 29 Kilometer!). Der „Abgang“ der Entität erfolgte „klassisch“, sie verschwand spurlos:
„Es hat sich in dieses Grafen Behausung zu Konstanz ein Gespenst vielmals hören, auch zu Zeiten sehen lassen, darob der Graf nicht wenig Beschwerde getragen. […] 
Wenn es sich hat sehen lassen, so ist es eine lange, weiße und außerhalb des Hauptes unmenschliche Form gewesen […]. Ist der Geist zu seinem Bett kommen und hat ihn geweckt, darob er über die Maßen erschrocken. Weil ein Nachtlicht in der Kammer und ganz hell gewesen, hat er den Geist zu allernächst zu Häupten gesehen […]. 
Hatte ein weißes Leinentuch […], ein weiß Angesicht und grüne, glitzerige Augen, als ob es grüne, helle Gläslein wären und brennten. […] Dieweil aber der Graf so plötzlich aufgeweckt, ist er dermaßen erschrocken […] und den Diener im Bett anschrie.
Derselbe schlief aber so hart, dass er unverhindert des vielen Schreiens nichts gehört. […] Damit ist er [=die Erscheinung] abgewichen und ist es nicht anders gewesen, als ob der Geist durch die Bank wäre gefallen.“ [S. 22]
Der feurige Strahl von Bodman
Rund 44 Kilometer von Langenargen entfernt befindet sich Bodman. Auf dem dortigen Schloss hat sich ein bizarrer Vorfall ereignet, über den wir erfahren:
„[...] schlug unversehens ein feuriger Strahl in das Schloß, so dass es an allen Orten anfing zu brennen. Daselbst sind sieben Edelmänner mitsamt dem Hausgesinde, Knechte und Mägde jämmerlich zugrundegegangen.“ [S. 31]
Da von einem Gewitter nicht die Rede ist, kann man nur darüber rätseln, was die Ursache für den „feurigen Strahl“ war und woher dieser kam…
Kometen und „Bodeneffekt“ in Stein am Rhein (1562)
Stein am Rhein liegt rund 53 Kilometer entfernt von Langenargen. Dort erschienen 1562 zwei „Kometen“, die ein interessantes Sekundärphänomen erzeugt hatten:
„Es war der 5. September 1562 zwischen neun und zehn in der Nacht, schaute der Wächter […]. […] zum hinteren Fensterladen […] hinaus[…], sah er zwischen Westen und Norden, über beiden Schlössern Stoffeln, zwei große Kometen stehen; die standen am Himmel, nicht weit auseinander, beide von derselben Form und Gestalt, oben spitzig, unten breit, hell wie Sterne mit angehängten Feuerflammen in blutroter Farbe. Sie waren ein jeder ungefähr drei Spieße lang.
Darüber erschrak der Wächter heftig, ging hinein in die Stube zu seiner Frau, erzählte ihr davon, führte sie hinaus und zeigte ihr die Erscheinung am Himmel, welche sie auch sah. […]
Als er an den vorderen Fensterladen kam, gegen die Stadt hinaus, und den Himmel und die ganze Landschaft betrachtete, da sei neben dem Schloß Hohenklingen ein großes helles Feuer hervorgekommen und hätte begonnen, sich der Stadt Stein zu nähern. 
Es sei auch bis an die Stadt gekommen […] es war nicht in der Höhe, sondern so niedrig, dass er über dem Feuer die Stadt gut habe sehen können.
Es war auch so groß, lang und hell, dass er meinte, dass dreißig Häuser, die miteinander brennen, kein so großes, langes und helles Feuer geben würden. Als aber das Feuer ganz nahe an die Stadt herangekommen sei, sei es ein bisschen still gestanden und darauf verschwunden.“ [S. 41]
Das gleichzeitige Auftreten von Kometen und feurigem „Bodeneffekt“ ist eigentlich nicht zu erklären.
Lichterscheinung im Kloster St. Georgen (1720)
Eine weitere Anomalie in Stein am Rhein trug sich 1720 zu. Junker Usteri aus Zürich besuchte seinen Sohn auf dem Kloster St. Georgen. Nachdem spukartige Phänomene in einem Raum beobachtet worden waren, übernachtete besagter Sohn in der Kammer:
„In der Nacht erwachte […] er plötzlich von unheimlichem Lärm. […] bis auf einmal etwas hell Leuchtendes im Zimmer herumflog“ [S. 45]
Leider wird diese Erscheinung nicht näher beschrieben, allerdings kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass Lichterscheinungen sich im Freien als auch in Räumen manifestierten.
Weitere Updates: 
Lichter entlang der Straße bei Röhrenbach
„Auf der Straße von Heiligenberg nach Röhrenbach bemerkte man vor vielen Jahren […] in mancher Nacht eine merkwürdige Lichterscheinung. Bald glühte es rot, bald gelb, bald blau.“ [Sigrid Früh & Silvia Studer-Fangi, Verzauberter Bodensee, Silberburg Verlag, S. 138]
Röhrenbach ist etwas über 30 Kilometer von Langenargen entfernt. Auch hier orientieren sich die Lichter entlang einer Straße!
Bodensee MIBs
In der Vergangenheit bin ich schon mehrfach auf Bodensee-Anomalien eingegangen, unter anderem aus „Sagen und Schwänke vom Bodensee“ von Bernhard Möking!
Fanden sich in den anderen Sagenbänden eher Hinweise auf Lichtphänomene, so spielen hier oft schwarze Phantomgestalten eine Rolle, die eine erstaunliche Ähnlichkeit zum Langenargen-Fall von 1977 aufweisen:
Nach der Begegnung mit einem Alien und anschließendem Missing Time tauchten beim Zeugen als „Nachwirkung“ zwei bizarre MIBs auf Fahrrädern auf, die nach einer mündlich übermittelten Drohung, über das Erlebte zu schweigen, in die Lüfte davon radelten! {Parallelfall in Masuren, jedoch mit einer Frau!}
Blicken wir also in die fernere Vergangenheit!
Finistere Gestalten und Lichter am Konstanzer Münster
Vom Konstanzer Münster werden zwei historische Anomalien überliefert:
„…hat man auf dem Münsterturm ganz helle Lichter brennen sehen. Dieselbe Erscheinung ist etliche Jahre später am Abend des Allerheiligenfestes beobachtet worden, und zwar wollen damals die Wächter auf der Spitze des Turmes sieben Lichter gesehen haben, die so hell brannten, dass sie auch von anderen Leuten bemerkt werden konnten“.
Doch auch finstere Gestalten tummelten sich:
„Dem Domherren zu Konstanz war ein spukhaftes Wesen nicht ungewohnt. Als Herr Albrecht zu Landenberg, ein sehr alter Domherr, im Sterben lag, haben etliche ehrbare Leute, die eben zur Frühmesse gehen wollten, vor seinem Haus einen langen schwarzen Mann an der Mauer sitzen sehen. Der tat sich auf und wurde so lang, dass er über die Mauer in den Hof sehen konnte.“
Schwarze Gestalten in Radolfzell und am Killenweiher
Und in Radolfzell „sahen die Wächter eines Nachts um zwei Uhr eine schwarze Gestalt zur Türe hineingehen […]. Gleich darauf hat sich drinnen der Geist hören lassen, warf Stühle und Bänke über den Haufen und vollführte einen Lärm, als ob Diebe oder Mörder im Hause waren. Und wiewohl der Geist immerdar mit seinem Gepolter fortfuhr, hat man doch niemanden finden können“.
Zwischen Mühlenhofen und Mimmenhausen liegt der Killenweiher. In der Regel wurden dort lediglich fliegende Lichter beobachtet, doch auch andere Spukgestalten ließen sich nicht lumpen:
„Auch kam es vor, dass Leute, die um diese Zeit am Killenweiher vorübergingen, schwarze Gestalten sahen, die bis ans Ende des Weihers nebenher gingen, ohne den Leuten ein Leid anzutun.“
Der Ritter in der Gunzenburg
In der Gunzenburg war es ebenso nicht geheuer:
„So bemerkte eines Abends die hochschwangere Frau des Hausherrn, wie sich die Türe ihres Schlafgemaches geräuschlos öffnete und ein riesengroßer schwarzer Ritter mit unkenntlichem Gesichte eintrat, der in der Hand ein funkensprühendes Kohlenfeuer trug.
Er ging damit im Zimmer auf und ab, beugte sich über ihr Bett und schüttete glühende Kohlen über sie aus, dass sich das Feuer über das ganze Bett ergoss. Richtete indes nicht den geringsten Schaden damit an. Bald darauf brachte die Frau ein Kind zur Welt, das mit schwarzen Brandmalen behaftet war.“
Resümee
Der Langenargen-Fall steht nicht allein. Bereits seit Jahrhunderten „belagern“ MIBs und fliegende Lichter den Bodensee!ʬ